Klima

Klage für mehr Klimaschutz auf EU-Ebene

People’s Climate Case: Familien klagen für bessere EU-Politik

Zehn Familien aus Deutschland, Portugal, Frankreich, Italien, Rumänien, Kenia, Fidschi sowie ein samischer Jugendverband reichten am 24. Mai eine Klage gegen die Europäische Union ein. Sie werfen der EU vor, dass die Klimaziele bis 2030 unzureichend seien und damit ihre Grundrechte verletzten. Es klagen ausschließlich Familien, die direkt von Folgen des Klimawandels bedroht sind. Die Familien wollen insbesondere erreichen, dass die EU den unzureichenden Reduktionspfad für die Emissionen sowie die Klima- und Energieziele für 2030 verbessert und die dafür notwendigen Maßnahmen verabschiedet. Eine solche Klage ist auf EU-Ebene bisher einzigartig.

Bei ihrem Anliegen stehen den KlägerInnen Umweltverbände, Anwälte und WissenschaftlerInnen bei. Germanwatch unterstützt die deutsche Familie und das internationale Netzwerk der KlägerInnen.

Weitere Informationen unter www.peoplesclimatecase.de


Klimawandel seit über 50 Jahren in Studien der Ölindustrie bekannt

„Wie Energiekonzerne den Klimawandel vertuschen – Die geheimen Machenschaften der Ölindustrie“,  18.04.2018 | 44 Min. | UT | Verfügbar bis 18.04.2019 | Quelle: WDR


Die erste Großstadt, die auf dem Trockenen sitzt

„Wasserknappheit: Kapstadt steuert auf „Stunde Null“ zu“, energiezukunft Portal, 08.01.2018


„Dürre und Tornados in Baden-Württemberg“

Eine Sendung des SWR – „Zur Sache Baden-Württemberg!“

Klimaforscher sind sich einig: Wir müssen uns auf immer mehr Hitzetage und Unwetterperioden einstellen. Die Folgen für Mensch und Natur sind bedrohlich. Heimische Tier- und Pflanzenarten kämpfen ums Überleben. Landwirte beklagen längere Trockenperioden. Forstwirte müssen über ihren Baumbestand nachdenken, denn der Fichte wird es selbst im Schwarzwald zu warm. Gesundheitliche Gefahren drohen durch eingeschleppte Tiere und Pflanzen. Insekten wie die Tigermücke übertragen Krankheiten, die Ambrosia-Pflanze macht Allergikern zu schaffen. Besonders hart trifft es die Ballungsräume wie Karlsruhe, Heilbronn, Mannheim oder Stuttgart. Dort werden die ohnehin hohen Durchschnittstemperaturen weiter ansteigen, weil die Städte mit Asphalt und Beton immer mehr versiegelt werden. Deshalb fordern Stadtplaner mehr Frischluftschneisen, Grünanlagen und Wasserflächen. Welche Folgen hat das extreme Wetter für Mensch und Natur? Wie können wir uns dem veränderten Klima anpassen?

Hier können Sie den Beitrag von unserem KUS-Koordinator Manfred Niess nachhören.


„Don’t melt our future“

Das Klima- und Umweltbündnis Stuttgart hat sich an der Demonstrationam 15. November 2013 des Jungen Umweltbündnisses JUB beteiligt.

Hier die Rede von Dieter Bareis mit einer kurzen Einschätzung der deutschen Klimaschutzpolitik.


 „Auf dem Weg zu einem CO2-freien Stuttgart 2050″

KUS hat im Frühjahr 2009 eine Klima-Kurzstudie beim Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie ausarbeiten lassen, die die Notwendigkeit aufzeigt, eine langfristige Strategie auszuarbeiten, um zu dem angestrebeten Ziel  einer CO2-freien Stadt zu kommen.


Klimaschutzkonzept

KUS hält das derzeitige Klimaschutzkonzept der Stadt Stuttgart (KLIKS) für völlig unzureichend und fordert eine neue Bearbeitung mit Weitblick.

Wenn Sie mehr darüber erfahren wollen dann klicken Sie hier.