Bauen und Umwelt

Bäume in Not – Strategien für Städte und Wälder

Durch den Klimawandel verändern sich die Lebensbedingungen für Bäume. In dem SWR Beitrag wird erklärt, worauf es ankommt und was für Städte in Zukunft wichtig ist.

„Bäume in Not – Strategien für Städte und Wälder“ von Brigitte Schulz, SWR2 Wissen, SWR2, 16.10.2019

Baumstandorte in Stuttgart (rechts noch einen Haken an Bäume setzen)


Potenzial für zusätzlichen Wohnraum

Der Fokus der Studie liegt auf „Nichtwohngebäuden“, wie eingeschossigen Einzelhandels- und Discounter-Märkten, Büro- und Verwaltungsgebäuden oder Parkhäusern.

Deutschlandstudie 2019 als Kurzfassung


Stadtplanung in Stuttgart

Seit Jahrzehnten weigert sich der Stuttgarter Gemeinderat beharrlich, ein umfängliches Konzept zur Stadtplanung in Gang zu setzen. Zaghafte Versuche seitens der Verwaltung wurden ignoriert. Denn wer kein Gesamtkonzept hat, kann auf Investorenwünsche besser eingehen. Leider wird es dann immer ein Stückwerk und das ist für eine Stadt, die in Europa mit zu den attraktivsten zählt, schlicht unwürdig.

„Stuttgart auf der Suche nach der Zukunft Visionen für Stuttgart? Her damit!“ von Thomas Herrmann, Stuttgarter Zeitung vom 6. Februar 2019


Effizienzhaus Plus in Neu- und Altbau

Beim KUS-Treffen am 6. März 2018 hat Dr. Heinlein, Referent der Geschäftsleitung Werner Sobek, über „Nachhaltiges Bauen – Erfahrungsberichte aus der Praxis“ am Beispiel des „Aktivhauses“ B10 und über Ressourceneffizienz berichtet. Dazu weiterführende Information:
Auswertungsdaten zu Plusenergiehäusern
Detaillierte informationen zu P4 Pfuhler-Straße 4, Neu-Ulm


KUS fordert: Nachverdichten statt neuer Flächenverbrauch

11 000 Wohneinheiten stehen in Stuttgart leer!

Lesen Sie hier den Zeitungsbericht der StZ vom 8. Juli 2014 mit den Anregungen von KUS.


Verminderung des Flächenverbrauchs

Eine nachhaltige Stadtentwicklung erfordert den schonenden Umgang mit Bodenressourcen und die Verminderung des Flächenverbrauchs. Diese Vorstellungen sind bisher noch nicht richtig im Bewusstsein des Gemeinderats verankert. Deshalb schreibt KUS im Januar 2014 diesen Brief an OB Kuhn.


Stoppt den Flächenfraß!

Bauen und Gesundheit / Umwelt und Gesundheit
Jedes Bauen ist ein Eingriff in die Natur und hat für das Öko-System langwierige Folgen:

Täglich werden in Baden-Württemberg 15 Fußballfelder (=9,4 Hektar Fläche) verbaut!
Der Flächenverbrauch steigt von Jahr zu Jahr. Und das trotz sinkender Einwohnerzahlen und wirtschaftlicher Stagnation.


Ein Umdenken in der Siedlungspolitik ist nötig.

Die Innenentwicklung muss forciert und der Landschaftsverbrauch reduziert werden!
Städte sollten zuallererst das innerörtliche Potenzial nutzen anstelle von Neubausiedlungen (Baulücken- und Brachlandbebauung, Umnutzungen, Nachverdichtung, Wiedernutzbarbachung).

  • es muss ein „Null-Wachstum“ angestrebt werden.
  • Gezielte Stärkung von Innenstädten und Ortsteilzentren.
  • Die Genehmigung neuer Bauflächen soll verweigert werden, wenn die Flächenbilanz noch Brachflächen bzw. Umnutzungsflächen bietet bzw. keine Anbindung an den Öffentlichen Nahverkehr vorhanden ist.

Haltet Stuttgarts Frischluftschneisen frei von Bebauung!

Aufgrund von Stuttgarts besonderer Topografie mit seiner sensiblen Talkessellage innerhalb einer Schwachwindregion ist der Schutz der noch bestehenden Kaltluftschneisen besonders wichtig.
Deshalb fordert KUS das Verbot jeder weiteren Bebauung der Stuttgarter Hanglagen („Halbhöhenlagen“) und die Freihaltung der Zuluftflächen.
Die Frischluftzufuhr kann auch durch zu hohe Gebäuderiegel gebremst werden. Deshalb sollte im Stuttgarter Talkessel die Gebäudehöhe auf max. 70 m begrenzt sein.
Die Darstellung der klimatologischen Besonderheiten Stuttgarts finden Sie auf der Seite des Umweltamtes.
Beim Kampf um die Erhaltung der Frischluftflächen hat sich die Frischluftsinitiative Cannstatt sowie die Bürgerinitiative Frischluftschneise Nord hervorgetan. KUS unterstützt diesen Einsatz.
Lesen Sie in der „Kaltluftpost“, welchen Erfolge die BI hatte.


Ökologisches Bauen

Alle Neubauten in Stuttgart sollten auf ihre ökologische Verträglichkeit hin geprüft werden.