Enttäuschende Antwort von Daimler-Chef Zetsche auf unser Schreiben:

Er setzt noch immer auf den Diesel und auf Verbrennungsmotoren

Wer den Pariser Klimagipfel mitbekommen hat, weiß, dass nicht nur der der Diesel, sondern der Verbrennungsmotor insgesamt keine Zukunft hat. Es wird immer noch viel in Verbrennungsmotoren investiert, obwohl man der Konkurrenz in vielem nachhinkt. Als die Post nach einem umweltfreundlichen Auslieferungs-Kleinlastwagen nachfragte, hatte Daimler nichts im Angebot. Die Post musste den Streetscooter selbst entwickeln.  Die Stadt Stuttgart möchte umweltfreundliche Elektro-Busse bestellen, aber Daimler als größter LKW-Produzent der Welt kann nichts Passendes anbieten! Sieht so die technische Avantgarde aus?

Lesen Sie hier unseren Brief an Zetsche vom März 17
und hier seine Antwort vom April 17

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KUS: Dieselfahrverbot ausweiten!

Die StZ schreibt am 30. April

….Manfred Niess: „Der Diesel ist ein deutscher Irrweg“
Die DUH sowie das Klima- und Umweltbündnis Stuttgart (KUS) fordern daher nun von der Politik ein Einfahrverbot nach Stuttgart und in andere Innenstädte für alle Diesel, die im Straßenbetrieb die Jahresgrenzwerte nicht einhalten. Manfred Niess, Feinstaubkläger und Sprecher des KUS, sagte, die von 2018 an drohenden Fahrverbote seien das Resultat von Politikversagen und des „Betrugs der Autoindustrie“. Zugleich widersprach er Regierungschef Winfried Kretschmann (Grüne), der im Dieselmotor eine Brückentechnologie auf dem Weg ins Zeitalter des Elektroautos sieht: „Der Diesel ist ein deutscher Irrweg und kann für die heimische Automobilindustrie existenzgefährdend sein“, so Niess unter Hinweis auf ab 2020 geplante generelle Dieselfahrverbote in Athen, Madrid, Paris oder Mexiko City. Was die Umweltschützer besonders ärgert: Technisch ist es für die Hersteller sehr wohl möglich, Dieselmotoren zu produzieren, die die Stickstoffdioxid-Grenzwerte einhalten. Das zeigt etwa der Mercedes E 200 d, den die DUH ebenfalls getestet hat. Das Fahrzeug lag mit 43 Mikrogramm Stickstoffdioxidausstoß deutlich unter dem zugelassenen Grenzwert. „Die Motoren umzurüsten, ist technisch nicht schwer, aber teurer – und schmälert den Gewinn der Autoproduzenten“, so Resch. Niess sekundiert: „Nicht die Fahrverbote bedeuten eine Enteignung der Autofahrer, wie die Landtags-SPD behauptet, sondern der Etikettenschwindel der Hersteller.“

Lesen Sie hier den vollständigen StZ-Artikel vom 30. März 17

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Nächste KUS-Sitzung am 31. Mai 2017

KUS trifft sich einmal im Monat. Jede*r Interessierte ist willkommen, auch wenn er/sie keiner Initiative angehört. Beiträge werden nicht erhoben, aber aktive Mitarbeit ist erwünscht.
Unser nächstes KUS-Treffen ist am 31. Mai 2017 
um 18:30 Uhr im Jugendhaus Mitte
(Ecke Hohe-/Lange Str. 2. Stock Tagungsraum)
 

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Brief an Sozialministerium: Feinstaubprävention gehört zum Schutz der Gesundheit

KUS / VCD / AGVL schreiben an das Ministerium für Soziales
Feinstaubprävention gehört zum Schutz der Gesundheit

Zur Aufgabe des Sozialministeriums gehört gesundheitsbezogene Prävention und umweltbezogener Gesundheitsschutz. Feinstaub ist laut Umweltbundesamt verantwortlich für ca. 47 000 vorzeitige Todesfälle. Stuttgart hat gegenwärtig höhere Feinstaubwerte als Peking.

Angesichts dieser Situation fragen wir Sie:
Welche Schutzmaßnahmen ergreift Ihre Behörde, um die Bevölkerung vor dieser Gefährdung zu schützen? Welche gesundheitsbezogen Prävention leiten Sie ein? Welche Maßnahmen werden Sie ergreifen, um die Grenzwerte bei Feinstaub und Stickoxiden flächendeckend einzuhalten? Beobachten Sie die akuten Auswirkungen der in diesem Winter öfters aufgetretenen Smogsituationen auf die Gesundheit der Bürger und wenn ja, haben Sie bereits Ergebnisse? Haben Sie Angaben zur Anzahl der durch Feinstaub ausgelösten Erkrankungen, insbesondere Atemwegserkrankungen, Belegung der Krankenhäuser usw.?

Lesen Sie hier den Brief an den Sozialminister

Hier ist die Antwort des Ministeriums auf unseren Brief.

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