KUS

KUS ruft mit anderen Stuttgarter Initiativen zur Demo auf:

Giftfreie Atemluft für alle!

Wir machen den Tag zum autofreien Donnerstag

 

17 Uhr: DEMO zu Fuß von der Messstation Hohenheimer Straße (zwischen U-Bahn Bopser und Dobelstraße) auf der B 27

17 Uhr: Fahrrad-DEMO vom Neckartor (an der U-Bahn) auf der B 14

Hier können Sie den Flyer einsehen


 

Zum 6. Jahrestag von Fukushima empfehlen wir die Veranstaltung:

Leben mit der atomaren Katastrophe

am Freitag 10. März 2017 um 19:30 Uhr in Stuttgart, Bürgerzentrum West

Lesen Sie hier Näheres im Flyer


Wir machen auf folgende Demo aufmerksam:

Keine Castor-Transporte von Obrigheim nach Neckarwestheim!

DEMO Heilbronn Sa, 4. 3. 2017 · 13 h Kiliansplatz

Nähere Einzelheiten entnehmen Sie bitte diesem Flyer


KUS-Koordinator Manfred Niess Rede auf der Demo am 21. Nov.16:

"Die Luft in den Städten gehört allen, aber die Automobilindustrie bestimmt den Giftgehalt."

In Deutschland gibt es einen automobil-industriellen Komplex mit einer engen Verflechtung der Autoindustrie mit den Regierungen:
Z. B. kann Herr von Klaeden problemlos aus dem Staatsministerium in den Vorstand von Daimler wechseln und Cheflobbyist werden; und auch diese Lobby bestimmt die Politik weitgehend, mit teilweise fatalen Konsequenzen. Prof. Knoflacher, ein international bekannter Verkehrswissenschaftler, fasst dies in den Worten zusammen: „ In allen Gesellschaften hat der Schutz der Gesundheit höchste Priorität – nicht jedoch in der Realität der automobilen Gesellschaft.“

Hier können Sie die Rede von Manfred Niess nachlesen

 


 

KUS / VCD / AGVL schreiben an das Ministerium für Soziales

Feinstaubprävention gehört zum Schutz der Gesundheit

Zur Aufgabe des Sozialministeriums gehört gesundheitsbezogene Prävention und umweltbezogener Gesundheitsschutz.Feinstaub ist laut Umweltbundesamt verantwortlich für ca. 47 000 vorzeitige Todesfälle. Stuttgart hat gegenwärtig höhere Feinstaubwerte als Peking.

Angesichts dieser Situation fragen wir Sie:
Welche Schutzmaßnahmen ergreift Ihre Behörde um die Bevölkerung vor dieser Gefährdung zu schützen? Welche gesundheitsbezogen Prävention leiten Sie ein? Welche Maßnahmen werden Sie ergreifen, um die Grenzwerte bei Feinstaub und Stickoxiden flächendeckend einzuhalten? Beobachten Sie die akuten Auswirkungen der in diesem Winter öfters aufgetretenen Smogsituationen auf die Gesundheit der Bürger und wenn ja, haben Sie bereits Ergebnisse? Haben Sie Angaben zur Anzahl der durch Feinstaub ausgelösten Erkrankungen, insbesondere Atemwegserkrankungen, Belegung der Krankenhäuser usw.?

Lesen Sie hier den Brief an den Sozialminister


Feinstaubentwicklung in Stuttgart immer dramatischer

Anzeige gegen Oberbürgermeister Kuhn wegen Körperverletzung mit Todesfolge und unterlassener Hilfeleistung

Stuttgarts Oberbürgermeister sowie der Regierungspräsident des Regierungsbezirks Stuttgart wurden von zwei Stuttgarter Bürgern angezeigt, nicht alles in
ihrer Macht stehende zu tun, um die Gesundheit der Stuttgarter Bürgerinnen und Bürger zu schützen. Die Schadstoffwerte in ganz Stuttgart haben eine
Dimension  erreicht, die von Experten als "besorgniserregend" bezeichnet wird, ohne dass die Angezeigten geeignete Maßnahmen ergreifen, diesen Zustand zu beenden.

Lesen Sie hier den genauen Wortlaut der Anzeige

 


AKTIONSTAG KLIMABEWUSSTES REISEN

Anlässlich der CMT Messe Caravan Motor Touristik in Stuttgart ruft das Klima- und Umweltbündnis Stuttgart  zu klimabewusstem Reisen auf. KUS veranstaltet zusammen mit dem Verkehrsclub Deutschland Kreisverband Stuttgart und dem Allgmeinen Fahrradclub Ortsgruppe Stuttgart hierzu eine Aktion am

Samstag, 21.01.2017 von 10.30 Uhr bis 14 Uhr auf der Messepiazza

An einem Stand informieren die Gruppen über die Klimaauswirkungen, die unterschiedliche Arten des Reisens haben. Besonders Fliegen verursacht hohe spezifische CO2-Emissionen und hat eine erhebliche Erwärmungswirkung. Dies werden wir in einem Straßentheater veranschaulichen.
Informieren Sie sich hier über die Hintergründe.


 

KUS protestiert:

LBBW investiert in Klima-schädigende Unternehmen

Die LBBW hat Gelder in Unternehmen investiert bzw. Kredite an solche Unternehmen vergeben, die Kohle, Erdöl und Erdgas verbrennen und damit in hohem Maß unser Klima gefährden. Lesen Sie dazu diesen Beitrag.

Die Umweltverbände fordern die neue Führung der LBBW auf, sich ein Beispiel an den klimaschützenden Anlagerichtlinien der Stadt Stuttgart zu nehmen und entsprechende Kriterien für die Bank zu verabschieden. Um auf das Thema und die Forderung aufmerksam zu machen, veranstalteten sie am 02.12.2016 eine Aktion vor der LBBW-Zentrale in Stuttgart. Verkleidet als Kohlenstoffblase, mit Bannern und einem Kohle-Haufen verteilten sie Flyer an Passant*innen und Bankmitarbeiter*innen und erläuterten die Aktion mit dem Megafon.


Ernährungswende für den Klimaschutz

Vortrag und Diskussion mit Reinhild Benning, Landwirtin und Agrarexpertin bei Germanwatch

2015 hat die Weltgemeinschaft das Ziel ausgerufen, die Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen. Die Ernährung trägt zu rund einem Fünftel zu unseren Klimaemissionen bei.
Welche gesetzlichen Regeln zum Klimaschutz können den Teufelskreis aus Überproduktion, Erzeugerpreiskrise und steigendem Treibhausgasausstoß beenden? Welche Tierhaltungsformen sind klimafreundlich? Was kann jedeR von uns beisteuern zu mehr Klimaschutz in der Landwirtschaft?

Freitag, 18.11.2016, 19 Uhr

Bürgerzentrum West, Bebelstr. 22

Eintritt frei. Wir freuen uns auf Sie/dich!

Veranstalter: Fossil Free Stuttgart | Stiftung Geißstraße 7 | Naturfreunde Stuttgart-West | KUS Klima- und Umweltbündnis Stuttgart | plattsalat – die bio-VerbraucherInnen-Initiative | BUND Kreisverband Stuttgart



Wir laden ein zu der gemeinsamen Veranstaltung von KUS, Anstifter, BUND, VCD und Umweltgewerkschaft

Schadstoffarmes Stuttgart statt Feinstaubhauptstadt - das ist möglich!

Donnerstag, 24.11.2016, 19:00 Uhr
Württembergischer Kunstverein Stuttgart Kunstgebäude am Schlossplatz

 

In der Veranstaltung mit Jürgen Resch von der Deutschen Umwelthilfe e.V. (DUH) erläutern wir den Zusammenhang zwischen Klimawandel und Verkehr u.a. mit folgenden Fragestellungen:

  • Welche Schadstoffe werden von Verbrennungsmotoren ausgestoßen?
  • Lässt sich nach Dieselgate das Feinstaub- und Stickoxidproblem lösen?
  • Ist eine Verkehrswende mit Verbrennungsmotoren möglich?
  • Welche Lösungen gibt es? Wasserstoff oder/und E-Mobilität, autonomes Fahren, ÖPNV, Fahrrad- Fußgängerverkehr, etc. ?
  • Welche politischen Maßnahmen sind notwendig für eine erfolgreiche Verkehrswende auch im Hinblick auf das 1.5° Ziel von Paris??
  • Welche Konsequenzen haben der juristische Vergleich in Stuttgart und die DUH Klage in Düsseldorf?
  • Was macht Stuttgart nach Dobrindts Ablehnung der Blauen Plakette?

 

Kostenexplosion beim Rosensteintunnel

Der Tunnel löst nicht das Stuttgarter Feinstaubproblem

Das Klima- Büdnis Stuttgart und der VCD haben von Anfang an den Bau des Rosensteintunnels abgelehnt, wegen zu hoher Kosten, weil er noch mehr Verkehr induziert und die Feinstaub- und Stickoxidproblematik verschärft. Schon kurz nach Baubeginn stiegen die Kosten um 44 Mio.- Euro, die vom Gemeinderat anstandslos durchgewunken wurden. Nachdem die Kosten jetzt noch einmal um 17 Mio. Euro gestiegen sind, gibt es einen Baustopp.
Zur Erinnerung: Allein die Zusatzkosten sind 17 Mal höher als der Fahrrad-Etat. Mit den Kosten des Gesamtprojekts wäre der Fahrrad-Etat für die nächsten 84 Jahre finanziert.

 


Großer Erfolg des Klima- und Umweltbündnis Stuttgart und Fosssil Free:

Divestment auch in Stuttgart

Neue Anlagerichtlinien unter dem Gesichtpunkt der Nachhaltigkeit schließen Kohle und Öl und Fracking aus 

 

Nach Gesprächen mit Gemeinderatsfraktionen und Anschreiben des Oberbürgermeisters Kuhn und dem Finanzbürgernmeister Föll haben die Gemeinedratsfraktionen der Landeshauptstadt Stuttgart am 27.7.2016 neue Anlagerichtlinien beschlossen. Wie von der Divestment Bewegung gefordert, werden Unternehmen ausgeschlossen, die in den Rohstoffabbau von Kohle und Öl investieren und deren Geschäftsfeld (auch) die Energieerzeugung mit Kohle und Öl ist. Außerdem werden auch Fracking Unternehmen ausgeschlossen. 

 


KUS und VCD sind sich einig:

Kretschmanns Maßnahmenkatalog gegen Stuttgarts dicke Luft ist unzureichend

Nach wie vor werden die Grenzwerte für Feinstaub an etwa 8 km und bei Stickstoffdioxid an ca. 100 km der Hauptverkehrsstraßen in Stuttgart überschritten. Die Gutachter sind sich einig: Allein mit Appellen und Abwarten werden die Grenzwerte auch bis 2021 nicht erreicht.

Wir als Umweltverbände sehen in der großen Verkehrsbelastung der Stadt nicht nur ein Feinstaub-und Stickoxidproblem. Wir haben auch ein Lärmproblem, ein Klimaproblem bzw. ein Problem mit der CO2-Belastung, welche zu etwa 1/4 durch den Autoverkehr verursacht wird, ein städtebauliches Problem mit autobahnartigen Schneisen quer durch die Stadt, welche das Zu-Fuß-Gehen, das Radfahren und den Aufenthalt behindern, ein Flächenproblem bzw. ein Problem mit zu viel versiegelter Fläche und ein Sicherheitsproblem.

 

Lesen Sie hier die Pressemitteilung von KUS und VCD vom 21. Juli 2015

Hören Sie hier einen SWR4-Radio-Beitrag zu diesem Thema

Sehen Sie hier einen ARD-Fernsehbericht vom 6. Okt.16 zu diesem Thema


"Dürre und Tornados in Baden-Württemberg"

eine Sendung des SWR - "Zur Sache Baden-Württemberg!"

Klimaforscher sind sich einig: Wir müssen uns auf immer mehr Hitzetage und Unwetterperioden einstellen. Die Folgen für Mensch und Natur sind bedrohlich. Heimische Tier- und Pflanzenarten kämpfen ums Überleben. Landwirte beklagen längere Trockenperioden. Forstwirte müssen über ihren Baumbestand nachdenken, denn der Fichte wird es selbst im Schwarzwald zu warm. Gesundheitliche Gefahren drohen durch eingeschleppte Tiere und Pflanzen. Insekten wie die Tigermücke übertragen Krankheiten, die Ambrosia-Pflanze macht Allergikern zu schaffen. Besonders hart trifft es die Ballungsräume wie Karlsruhe, Heilbronn, Mannheim oder Stuttgart. Dort werden die ohnehin hohen Durchschnittstemperaturen weiter ansteigen, weil die Städte mit Asphalt und Beton immer mehr versiegelt werden. Deshalb fordern Stadtplaner mehr Frischluftschneisen, Grünanlagen und Wasserflächen. Welche Folgen hat das extreme Wetter für Mensch und Natur? Wie können wir uns dem veränderten Klima anpassen?

hier können Sie den Beitrag von unserem KUS-Koordinator Manfred Niess nachhören.

 


Selbst erzeugten Strom speichern lohnt sich!

Lesen Sie hier den Vortrag über Batteriespeicher nach, den Manuel Schmid  am  19. Mai 2015 bei KUS gehalten hat.


KUS warnt den Gemeinderat Stuttgart vor den verheerenden Folgen des Handelsabkommens TTIP auch für unsere Wasserversorgung

KUS hat an die Fraktionsvorsitzenden einen Brief verfasst indem u.a. gewarnt wird:

Die Stuttgarter Wasserversorgung ist gegenwärtig noch in der Hand der EnBW, einem privaten Konzern. Bei der Frage der Rekommunalisierung des Wassers gibt es einen Rechtsstreit zwischen der Landeshauptstadt und der EnBW, der sich noch  Jahre hinziehen kann. Falls TTIP verabschiedet wird und die EnBW immer noch Eigentümer des Wassernetzes ist, kann dieses Wassernetz nicht mehr rekommunalisiert werden, sondern muss in der Hand eines privaten Eigentümers bleiben.

Fracking im Bodenseeraum könnte direkt die Trinkwasserversorgung in Stuttgart bedrohen. Mit TTIP könnten ausländische Konzerne wie z.B. Exxon gegen Umweltvorschriften der Bundesrepublik klagen, weil sie eine Wettbewerbsbenachteiligung in diesen Vorschriften sehen könnten.

Lesen Sie hier den gesamten Text.


11 000 Wohneinheiten stehen in Stuttgart leer!

KUS fordert Nachverdichten statt Versiegelung neuer Flächen.

Lesen Sie hier den Zeitungsbericht der StZ vom 8. Juli 14 mit den Anregungen von KUS


Wird die Stuttgarter Innenstadt noch mehr verstrahlt?

Bekommt Stuttgart-City einen flächendeckenden kostenlosen WLAN-Zugang?

KUS hatnichts gegen die mobile Kommunikation, lehnt aber die derzeit angewandte Mikrowellentechnologie ab. Er fordert strenge Schutzbestimmungen, v.a. eine drastische Senkung der Grenzwerte und die Entwicklung gesundheitsverträglicher Technologien. Die Europäische Umweltagentur verglich die WLAN-Strahlung auf Grund der Forschungslage 2007 mit Asbest, 2013 stufte sie diese Strahlungsart als Risikotechnologie ein. Die WHO hat diese Strahlung als möglicherweise krebserregend eingestuft.

Lesen Sie hier, welche eigentlichen Beweggründe hinter dem Plan stecken.

Die Stuttgarter Mobilfunk-Initiativen haben zur Kommunalwahl einen Fragenkatalog zur Mobilfunkproblematik erarbeitet, den Sie hier lesen können.

Lesen Sie hier das Interview mit unserem KUS-Mitglied Peter Hensinger

Der BUND Stuttgart schreibt dazu  "Freies WLAN - ein Geschenk mit Hintergedanken"


VISIONEN für Stuttgart

KUS hat Konzepte für eine nachhaltige Stadtentwicklung ausgearbeitet, damit unsere Stadt auch in Zukunft lebenswert und liebenswert bleibt.

Die Leitgedanken können Sie hier nachlesen.

Schauen Sie sich hier die Visionen zum Verkehr  und zum Thema Nachhaltige Stadt an, die bisher erarbeitet wurden.

Weitere Visionen können auch auf dieser Wiki-Plattform abgerufen werden.

Schauen Sie sich auch die KUS-Flyer an:

"VISION 2050 - CO2-FREIES STUTTGART"

und "NACHHALTIGKEITSKONZEPT STUTTGART"

 

Termine


Unser Motto:

Wir müssen unsere Welt schonend behandeln, um sie in gutem Zustand an unsere Enkel zu übergeben