Demo: Giftfreie Atemluft für alle!

KUS ruft mit anderen Stuttgarter Initiativen zur Demo auf!

Am 30. März fordern wir die lokale und die nationale Politik auf, endlich für die Einhaltung der EU-Grenzwerte von Luftschadstoffen zu sorgen. Geeignete Maßnahmen sind zum Schutz der Menschen schnell einzuleiten und konsequent anzuwenden. Kurzfristig sind dies umfangreiche Fahrverbote für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor und kostenlose Mitnahme von Allen, die auf den ÖPNV umsteigen. Langfristig ist dies der komplette Umstieg auf den Umweltverbund.
30. März 2017: Wir machen den Tag zum autofreien Donnerstag!

17 Uhr: DEMO zu Fuß von der Messstation Hohenheimer Straße (zwischen U-Bahn Bopser und Dobelstraße) auf der B 27
17 Uhr: Fahrrad-DEMO vom Neckartor (an der U-Bahn) auf der B 14

Hier können Sie den Flyer einsehen.

Der Chefredakteur der Stuttgarter Zeitung verteidigt die Autoindustrie

Der Kommentar zu Diesel-Fahrverboten von Joachim Dorfs am 03.03.2017.

Weder die rechtliche Problematik noch die gesundheitliche Gefährdungssituation der Stuttgarter Bevölkerung scheint JOachim Dorfs in ihrer Dimension richtig mitbekommen zu haben.

Lesen Sie hier den Brief von KUS an den Chefredakteur Joachim Dorffs vom 03. März 2017 samt angehängtem Kommentar.

Fahrverbot für alte Diesel reicht nicht aus!

Feinstaubkläger noch nicht zufrieden!

Eine Reduzierung der Feinstaubbelastung an der B 14 und der B 27 kann nur durch eine nachhaltige Reduzierung der Verkehrsmenge erreicht werden, da Feinstaub im Wesentlichen vom Bremsabrieb und Reifenabrieb verursacht wird. Auch Elektrofahrzeuge emittieren Feinstaub. Auch wird abzuwarten sein, ob der Luftreinhalteplan Stuttgart, den das Regierungspräsidium bis spätestens 31.08.2017 vorlegen muss, noch zusätzliche Maßnahmen für den Bereich des Neckartor enthält.

Lesen Sie hier die Stellungnahme der Feinstaubkläger.

Brief an Sozialministerium: Feinstaubprävention gehört zum Schutz der Gesundheit

KUS / VCD / AGVL schreiben an das Ministerium für Soziales
Feinstaubprävention gehört zum Schutz der Gesundheit

Zur Aufgabe des Sozialministeriums gehört gesundheitsbezogene Prävention und umweltbezogener Gesundheitsschutz. Feinstaub ist laut Umweltbundesamt verantwortlich für ca. 47 000 vorzeitige Todesfälle. Stuttgart hat gegenwärtig höhere Feinstaubwerte als Peking.

Angesichts dieser Situation fragen wir Sie:
Welche Schutzmaßnahmen ergreift Ihre Behörde, um die Bevölkerung vor dieser Gefährdung zu schützen? Welche gesundheitsbezogen Prävention leiten Sie ein? Welche Maßnahmen werden Sie ergreifen, um die Grenzwerte bei Feinstaub und Stickoxiden flächendeckend einzuhalten? Beobachten Sie die akuten Auswirkungen der in diesem Winter öfters aufgetretenen Smogsituationen auf die Gesundheit der Bürger und wenn ja, haben Sie bereits Ergebnisse? Haben Sie Angaben zur Anzahl der durch Feinstaub ausgelösten Erkrankungen, insbesondere Atemwegserkrankungen, Belegung der Krankenhäuser usw.?

Lesen Sie hier den Brief an den Sozialminister

Hier ist die Antwort des Ministeriums auf unseren Brief.

Anzeige gegen OB Kuhn / Feinstaubentwicklung in Stuttgart immer dramatischer

Anzeige gegen Oberbürgermeister Kuhn wegen Körperverletzung mit Todesfolge und unterlassener Hilfeleistung

Stuttgarts Oberbürgermeister sowie der Regierungspräsident des Regierungsbezirks Stuttgart wurden von zwei Stuttgarter Bürgern angezeigt, nicht alles in
ihrer Macht stehende zu tun, um die Gesundheit der Stuttgarter Bürgerinnen und Bürger zu schützen. Die Schadstoffwerte in ganz Stuttgart haben eine
Dimension  erreicht, die von Experten als „besorgniserregend“ bezeichnet wird, ohne dass die Angezeigten geeignete Maßnahmen ergreifen, diesen Zustand zu beenden.

Lesen Sie hier den genauen Wortlaut der Anzeige.

„Die Luft in den Städten gehört allen, aber die Automobilindustrie bestimmt den Giftgehalt.“

Zitat KUS-Koordinator Manfred Niess aus seiner Rede auf der Montagsdemo am 21. November 2016:

In Deutschland gibt es einen automobil-industriellen Komplex mit einer engen Verflechtung der Autoindustrie mit den Regierungen:
Z. B. kann Herr von Klaeden problemlos aus dem Staatsministerium in den Vorstand von Daimler wechseln und Cheflobbyist werden; und auch diese Lobby bestimmt die Politik weitgehend, mit teilweise fatalen Konsequenzen. Prof. Knoflacher, ein international bekannter Verkehrswissenschaftler, fasst dies in den Worten zusammen: „ In allen Gesellschaften hat der Schutz der Gesundheit höchste Priorität – nicht jedoch in der Realität der automobilen Gesellschaft.“

Hier können Sie die Rede von Manfred Niess nachlesen.

Aktionstag Klimabewusstes Reisen

Anlässlich der CMT Messe Caravan Motor Touristik in Stuttgart ruft das Klima- und Umweltbündnis Stuttgart  zu klimabewusstem Reisen auf. KUS veranstaltet zusammen mit dem Verkehrsclub Deutschland Kreisverband Stuttgart und dem Allgmeinen Fahrradclub Ortsgruppe Stuttgart hierzu eine Aktion am

Samstag, 21.01.2017 von 10.30 Uhr bis 14 Uhr auf der Messepiazza

An einem Stand informieren die Gruppen über die Klimaauswirkungen, die unterschiedliche Arten des Reisens haben. Besonders Fliegen verursacht hohe spezifische CO2-Emissionen und hat eine erhebliche Erwärmungswirkung. Dies werden wir in einem Straßentheater veranschaulichen.

Informieren Sie sich hier über die Hintergründe.