S21

Klimawandel, Verkehrswende – und wer geht in den Knast?

Rede von Manfred Niess, KUS Klima- und Umweltbündnis Stuttgart, auf der 424. Montagsdemo am 16.7.2018


Erfoderliche Eisenbahninstruktur in Stuttgart

Der Kreisverband Stuttgart des Verkehrsclub Deutschland hat eine Analyse des Schienenverkehrs in Stuttgart vorgelegt.
Fazit: Schon im bestehenden Netz gibt es Überlastungen im S-Bahn- und im Regionalverkehr zu den Spitzenzeiten, der Bau von S-21 wird an den entscheidenden Engpässen S-Bahn-Stammstrecke und nördliche Anbindung Hauptbahnhof – Zuffenhausen nichts ändern.


Eine Katastrophe für die Stadt bahnt sich an

„Bahn ohne Plan – Güterzüge auf dem Abstellgleis“ ein Film von Broka Herrmann, ZDFzoom, 01.03.2018

„Diese Folgen hat die S-21-Verspätung in der Stadt“ von Thomas Durchdenwald, Stuttgarter Zeitung, 26.01.2018

„Kostenexplosion und Sicherheitsrisiko – Stuttgart 21 ist rational nicht mehr erklärbar“ von Arno Luik, Stern, 25.01.2018


Umstieg 21 dringend erforderlich

Das Projekt Stuttgart 21 droht zu scheitern. Die Stadt hat bereits mindestens ein Jahrzehnt an Stadtplanung verschlafen und die Bebauung des Rosensteinviertel rückt in weite Ferne. Wir können uns angesichts der dringenden Probleme wie Verkehrskollaps und Wohnungsnot nicht erlauben, weitere Jahre zu verlieren. Deshalb müssen alle Karten auf den Tisch und Alternativen beleuchtet werden.

„Wenn S21 scheitert, dann…“, regio TV Stuttgtart, 22.01.2018

Umstieg 21 – Wege aus dem DBakel


399. Montagsdemo

Redner: Manfred Niess, KUS Klima- und Umweltbündnis Stuttgart; „Gesundheit schützen – Fahrverbote durchsetzen“

Rede als PDF und als Video


Berechtigte Zweifel von KUS / BUND / VCD:

Das Betriebsrisiko von S 21 ist nicht zu 100% gesichert.

In einem Brief an Verkehrsminister Hermann vom 03.03.2017 weisen wir auf die bestehenden Risiken hin. Gleichlautende Anschreiben wurden an OB Kuhn und den Verband Region Stuttgart versandt.

Verband Region Stuttgart Antwortschreiben vom 30.03.2017 war leider unbefriedigend und bedurfte einer Nachfrage. Auch die Antwort von OB Kuhn war unbefriedigend, Nachfrage.

Die im Bau befindliche Schnellbahnstrecke Stuttgart – Ulm und der unterirdische Bahnhof werfen Fragen zur Verkehrsinfrastruktur auf, die von den politisch Verantwortlichen heute geklärt werden müssen. Ist das Betriebsrisiko hunderprozentig gesichert, ist das Kostenrisiko geklärt, gibt es einen Verkehrskollaps bei Notfällen, wird Stuttgart von einem möglichen Integrierten Taktfahrplan abgehängt, wie kann der Güterverkehr von der Straße uaf die Bahn verlagert werden…?  
Fragen von Bund, KUS und VCD an Verkehrsminister Hermann, OB Kuhn, an den Vorsitzenden der Regionalversammlung, Thomas S. Bopp (CDU), an Regionaldirektorin Dr. Nicola Schelling, an den Leitenden Direktor, Bereich Wirtschaft und Infrastruktur:Dr. Jürgen Wurmthaler und an die Fraktionsvorsitzenden der CDU und SPD, Kotz und Körner.

Wie können öffentliche Projektpartner ein Bahnprojekt unterstützen, das jetzt schon unwirtschaftlich ist und bei ca. 10 Mrd. Euro völlig unwirtschaftlich wird? Warum schaffen die Projektteilnehmer nicht Transparenz für die Bürger und veröffentlichen die Gutachten von KPMG und dem Bundesrechnungshof?


Im Dialog über die Filderbahnhofsvarianten fehlt die beste Variante

… nämlich der Erhalt der bestehenden Gäubahnführung über die Panoramastrecke nach Stuttgart und einem Halt in Vaihingen, wo man in die S-Bahn zum Flughafen umsteigen könnte.

Lesen Sie dazu die Presseerklärung von Steffen Sigel vom Januar 2015.


Die Anhörung zur S21-Filderabschnitt war eine Farce

unter dem Motto der Bahn: „Wir biegen uns das Recht zurecht“.

11 anstrengende Tage Erörterungsverfahren zum Filderabschnitt hinterlassen nur Frustration

lesen Sie dazu Steffen Siegels Rede auf der Montagsdemo am 13. Oktober 2014.


Die fatalen Folgen von S21 spielten anscheinend keine Rolle im Kommunal-Wahlkampf 2014

KUS warnt erneut vor den Folgen für das Grundwasser, die Mineralquellen, die Parkflächen, die Stadtgestaltung, das Stadtbahnchaos während der Bauarbeiten…

Lesen Sie den KUS-Flyer zu der angeblichen Umweltverträglichkeit von S21.