Energiewende

Forderungen zum Haushalt der Stadt 2018-2019

Es besteht dringender Handlungsbedarf, wenn Stuttgart noch die versprochenen langfristigen Klimaziele erreichen will. Für die Sektoren Verkehr, Energie und Klimaanpassung hat das Klima- und Umweltbündnis Stuttgart eine Reihe von Forderungen für den Doppelhaushalt 2018-2019 aufgestellt.


Das Konzept von OB Kuhn zur Energiewende ist unbefriedigend

Das Klima- und Umweltbündnis Stuttgart KUS arbeitet seit fast sieben Jahren am Thema Energiewende. Die Abmilderung des längst in Gang gekommenen Klimawandels ist für KUS das wichtigste Ziel. Dabei ist das Thema der Energieversorgung nur ein wichtiger Teilaspekt.

Nötig wäre ein langfristiges Klimakonzept, das alle relevanten Aspekte umfasst. Ein solch weit reichendes Konzept wurde weder von Herrn Kuhn vorgelegt, noch von seinem Amtsvorgänger Schuster verfolgt und wurde auch nie ernsthaft vom Stuttgarter Gemeinderat angemahnt.

Lesen Sie hier die Stellungnahme zum Energiekonzept vom März 2015.

Lesen Sie hier die Pressemitteilung vom 22. Januar 2014 mit den wichtigsten Forderungen an das Konzept.

Wie grün ist Stuttgart? Lesen Sie hier den Artikel aus der StZ vom 05.02.14 zur Energiewende in Stuttgart.


Die Energiewende in BW wird vom Finanzministerium blockiert

Lesen Sie hier den Brief von KUS an den Finanzminister / September 2014.

KUS und die Bürgerenergie Stuttgart haben das Umweltministerium angeschrieben, damit  für Solaranlagen geeignete Dächer von Landesliegenschaften, wie im Integrierten Energie- und Klimakonzept (IEKK) ausgeführt, vorrangig an Bürgerenergiegenossenschschaften vermittelt werden. Als Antwort haben wir vom UM bekommen, dass diese Frage im Zuständingkeitsbereich des Finanzministeriums liege. Dort wird seit sage und schreibe zwei Jahren geprüft, ob das Finanzministerium die Dächer selber nutzen oder sie zur Verfügung stellen wird.
Die Bürgerenergiegenossenschaft, aber auch die Stadtwerke suchen händeringend Dächer – und das Minsterium prüft seit Jahren. Ein Besipiel von vielen, wie die Energiewende im Lande und in der Landeshauptstadt blockiert wird..


Energiewende am Bodensee, ein Modell auch für Stuttgart?

Am 25. März 2015 haben Dr. Joachim Nitsch – Gutachter und Berater für Klimaschutzstrategien und innovative Energiesysteme – und Bene Müller – Vorstand solarcomplex AG –  einen Vortrag mit dem Titel „Aktueller Stand und Perspektiven der Energiewende in Baden-Württemberg“ gehalten.

Die hochinteressanten Fakten und Schlussfolgerungen können Sie als Zusammenfassung hier einsehen:
Vortrag Dr. Nitsch
und Vortrag Bene Müller.

Der Vortrag wurde auch von „Fluegel-TV“ gefilmt.


Wann folgen dem Stuttgarter Energiekonzept endlich Taten?

Am 20. Januar 2015 ist das geplante Energiekonzept als Entwurf im Ausschuss für Umwelt und Technik eingebracht worden. Zum weiteren Vorgehen finden sich im Konzept nur ungefähre Vorstellungen; ein genauer Ablauf- und Zeitplan fehlt leider ganz.


Nach mehr als zwei Monaten sind noch immer keine Handlungen oder auch nur Planungen sichtbar geworden!

Schon im Frühjahr 2009 hatte KUS OB Schuster, Herrn Bürgermeister Hahn und den damaligen Vorsitzenden der Gemeinderatsfraktionen eine Kurzstudie des Wuppertal-Instituts für das Klima- und Umweltbündnis Stuttgart mit folgender Zielsetzung zugesandt:
Auf dem Weg zu einem „CO2-freien Stuttgart 2050“
Bewertung der Klimaschutzbemühungen Stuttgarts und Ableitung
der Notwendigkeit einer langfristigen Vorgehensweise

6 Jahre danach ist dies dringender als je! Aber es geschieht noch immer nichts Konkretes.

Lesen Sie hier unser Schreiben an OB Kuhn vom März 2015.

Lesen Sie hier unsere Stellungnahme zum Energiekonzept vom März 2015.

Beitrag der Stuttgarter Zeitung vom 13. Mai 2015


Wege zu einem Energiekonzept für Stuttgart

Der Energieberater und Alt-Stadtrat Ulrich Fröhner hielt am 28. Februar 2014 einen Vortrag zum Thema. Das langfristige Ziel ist klar: eine Energieversorgung ohne CO2-Emissionen. Aber wie dahin kommen in einer Großstadt, die kaum mehr auf natürliche Ressourcen zurückgreifen kann? Viele kleine Ansätze gibt es, aber kein schlüssiges Gesamtkonzept. Was müsste getan werden, um dies möglich zu machen?

Sehen Sie sich hier seine Vorschläge in der Original-Präsentation an.

Lesen Sie hier mehr zum Vortrag.


Energiewende für Europa retten: Wir brauchen ambitionierte Klimaziele für 2030!

Europa entscheidet in den nächsten Wochen und Monaten über die Zukunft seiner Klima- und Energiepolitik. Germanwatch und weitere Organisationen fordern die neue Bundesregierung daher in einem neuen Positionspapier dazu auf, sich bei der Festlegung des EU-Klima- und Energiepakets 2030 wie bereits beim ersten Energie- und Klimapaket von 2008 für eine ambitionierte Zieltrias einzusetzen: Die Reduktion der Treibhausgasemissionen, der Ausbau erneuerbarer Energien und die Steigerung der Energieeffizienz sind untrennbar miteinander verbunden und müssen durch aufeinander abgestimmte, sich gegenseitig ergänzende Zielsetzungen erreicht werden.

Lesen Sie hier die Forderungen des Positionspapiers


Über die Lügen der Energiewende-Kosten

Am Dienstag, 03.12.2013 hielt der Ingenieur und Aufsichtsratvorsitzende der Energiegenossenschaft Ingersheim Heinrich Blasenbrei-Wurtz, Besigheim, bei KUS einen Vortrag über die wahren Kosten der Energiewende. Er hat viele Halbwahrheiten und ganze Unwahrheiten bei der Energiekostendebatte aufgedeckt.

Die Präsentation, die Sie hier einsehen können, ist eine hervorragende Argumentationshilfe bei Debatten mit Politikern oder Befürwortern der atomar-fossilen Energieerzeuger.


Treibt die Energiewende den Strompreis nach oben?

Stimmt diese Behauptung der Stromkonzerne?

KUS sagt nein: Mittel- und langfristig werden die Kosten der Erneuerbaren sogar günstiger liegen als die kontinuierlich teurer werdenden Energien.

Lesen Sie dazu die Stellungnahme des Forschungsverbandes Erneuerbare Energien


Wie sieht eine echte ENERGIEWENDE aus?

KUS fordert den Aufbau einer dezentralen Energiewirtschaft mit starken Stadtwerken und Bürgergenossenschaften.

Die großen Energieoligopole halten trotz Atom-Ausstieg an ihrer starren zentralistischen Struktur fest und behindern mit ihren Kohlekraftwerken den raschen Umbau zur nachhaltigen Energieerzeugung.

Lesen Sie, welches Konzept KUS zur Eneregiewende vorsieht.

Lesen Sie, welches Konzept KUS zur „ENERGIEWENDE IN STUTTGART“ vorschlägt.