Divestment

Divestment in Stuttgart

Großer Erfolg des Klima- und Umweltbündnis Stuttgart und Fossil Free Stuttgart:

Die neuen Anlagerichtlinien der Stadt Stuttgart schließen Kohle und Öl und Fracking unter dem Gesichtpunkt der Nachhaltigkeit aus!

Nach Gesprächen mit Gemeinderatsfraktionen und Anschreiben des Oberbürgermeisters Kuhn und dem Finanzbürgernmeister Föll haben die Gemeinedratsfraktionen der Landeshauptstadt Stuttgart am 27.07.2016 neue Anlagerichtlinien beschlossen. Wie von der Divestment-Bewegung gefordert, werden Unternehmen ausgeschlossen, die in den Rohstoffabbau von Kohle und Öl investieren und deren Geschäftsfeld (auch) die Energieerzeugung mit Kohle und Öl ist. Außerdem werden auch Fracking-Unternehmen ausgeschlossen. Ein ausführlicher Bericht findet sich auf der Website von Fossil Free Stuttgart


LBBW investiert in klimaschädigende Unternehmen

KUS, Fossil Free Stuttgart und der BUND Stuttgart protestieren! 

Die LBBW hat Gelder in Unternehmen investiert bzw. Kredite an solche Unternehmen vergeben, die Kohle, Erdöl und Erdgas verbrennen und damit in hohem Maß unser Klima gefährden. Lesen Sie dazu diesen Beitrag.

Die Umweltverbände fordern die neue Führung der LBBW auf, sich ein Beispiel an den klimaschützenden Anlagerichtlinien der Stadt Stuttgart zu nehmen und entsprechende Kriterien für die Bank zu verabschieden. Um auf das Thema und die Forderung aufmerksam zu machen, veranstalteten sie am 02.12.2016 eine Aktion vor der LBBW-Zentrale in Stuttgart. Verkleidet als Kohlenstoffblase, mit Bannern und einem Kohle-Haufen verteilten sie Flyer an Passant*innen und Bankmitarbeiter*innen und erläuterten die Aktion mit dem Megafon.