Atomkraft

Solidarität mit den Fukushima-Klageverfahren gegen TEPCO

Unterstützen Sie die japanische Petition „Aufruf zur Gerechtigkeit / call for justice“ initiiert von der „The Fukushima Nuclear Disaster Criminal Case Support Group“.

Die KlägerInnen des strafrechtlichen Gerichtsverfahrens gegen die TEPCO-Verantwortlichen wenden sich mit einer Unterschriftenaktion an die internationale Öffentlichkeit.

Nach dem Prozess-Auftakt im Juni 2017 sind die KlägerInnen in Sorge um einen fairen und gerechten Prozess vor der Strafkammer in Tokio.
Sie wehren sich gegen die offensichtlich von TEPCO praktizierte Verschleppungstaktik und fordern einen zügigen Verfahrensablauf.

Demgegenüber sind in parallel geführten zivilrechtlichen Entschädigungsverfahren TEPCO und der japanische Staat bereits erstinstanzlich zur Haftung verurteilt worden, in weiteren Instanzen wird um die Höhe der Entschädigungen gestritten.

Bitte unterzeichnen Sie die auf englisch vorliegende Petition und senden Sie diese bis zum 1. März 2019 entweder direkt an:

Ashizawa-Ogura140-1, Funehikimachi, Tamura-City, Fukushima-Pref, JAPAN 963-4316
Mrs. Ruiko Mutou
The Fukushima Nuclear Disaster Criminal Case Support Group

oder an:
Aktion „Strom ohne Atom“
Stuttgarter BürgerInnen für eine nachhaltige Energiepolitik
z.H. Jörg Schmid
als Scan per Email an: siebentagelang@gmx.de
als Fax an : 0711-6333075

Wir leiten die Unterschriften dann an die Koordinatorin der Petition, Frau Ruiko Mutou, weiter.
Die Unterschriften sollen am nächsten Gerichtstermin am 12.03.2019 übergeben werden.


Fukushima: Berichte vom Leben mit der Katastrophe

mit Masao Fukumoto (japanischer Journalist und Anti-Atom-Aktivist) am Freitag, 9. März 2018, 19.30 Uhr im Bürgerzentrum West, Bebelstrasse 22 Stuttgart,
Veranstalter: IPPNW Stuttgart, Evangelische Paulus-Gemeinde

Masao Fukumoto im SWR1 Leute Interview, 12.03.2018



Keine Castor-Transporte von Obrigheim nach Neckarwestheim!

DEMO Heilbronn Samstag, 4. März 2017, 13 Uhr Kiliansplatz
Nähere Einzelheiten entnehmen Sie bitte diesem Flyer.


Sofortige Stilllegung aller Atomkraftwerke

KUS hat sich seit seines Bestehens vehement für die sofortige Stilllegung aller Atomkraftwerke ausgesprochen und regelmäßig die Protestaktionen in Neckarwestheim aktiv unterstützt.

Auch an der Organisation der überaus erfolgreichen Menschenkette nach dem Reaktorunfall von Fukushima im März 2011 zwischen Stuttgart und Neckarwestheim hat KUS tatkräftig mitgewirkt.


Das Atomkraftwerk Neckarwestheim ist eine geologische Zeitbombe

Das AKW steht auf unsicherem Grund: Sicherheitsrelevante Anlagen liegen 6 m unter dem Neckarwasserspiegel. Den Untergrund bildet mürber, löchgeriger Gips, der sich durch die ständig betriebene Grundwasserförderung unaufhaltsam löst und dadurch große Hohlräume hinterlässt.

Die Betriebsgenehmigung hätte wegen geologischer Instabilität nie erteilt werden dürfen!

Lesen Sie den KUS-Flyer: „ZEITBOMBE AKW NECKARWESTHEIM“.

Lesen Sie hier den Brief von KUS an Umweltminister Untersteller wegen der geologischen Probleme.


Ein gefahrloser Rückbau der Atomkraftwerke zur grünen Wiese ist nicht möglich

In jedem Atomkraftwerk befindet sich das radioaktive Material von vielen Atombomben. Jedes Atomkraftwerk hat viele tausend Tonnen verstrahltes Material in Form von Beton, Kunststoffen und Metallen. Und neben jedem Atomkraftwerk gibt es bereits ein Zwischenlager mit hochradioaktiven Brennstäben in den CASTOR-Behältern.

Es steht heute schon fest, dass der Atommüll länger als die ursprünglich geplanten 40 Jahre an den AKW-Standorten bleiben wird. Und eine Reparatur, bzw. ein Umladen der CASTOR-Behälter kann bestenfalls im Reaktorgebäude durchgeführt werden.

Neckarwestheim I ist der erste der 2011 abgeschalteten Reaktoren, bei dem mit dem Abbau von Anlagen 2012 begonnen wurde, obwohl noch keine Genehmigung für den gesamten Rückbau vorlag. Trotzdem wurde schon die Kühlanlage abgebaut. Insgesamt wird der Rückbau ungefähr 25-30 Jahre dauern.

Mit dem regulären Rückbau der abgeschalteten Reaktoren kann vermutlich frühestens ab 2017 begonnen werden. Die hochradioaktiven Brennelemente werden nach früheren EnBW-Angaben zunächst in Castoren zwischengelagert. Für den Zeitraum des Rückbaus plant der Konzern die Einrichtung von weiteren Zwischenlagern für schwach- und mittelradioaktiven Abfall an den Standorten.

Lesen Sie Näheres in unserem FLyer über das AKW Neckarwestheim.