Atomkraft

Wir machen auf folgende Demo aufmerksam:

Keine Castor-Transporte von Obrigheim nach Neckarwestheim!

DEMO Heilbronn Samstag, 4. März 2017, 13 Uhr Kiliansplatz
Nähere Einzelheiten entnehmen Sie bitte diesem Flyer.


KUS hat sich seit seines Bestehens vehement für die

sofortige Stilllegung aller Atomkraftwerke

ausgesprochen und regelmäßig die Protestaktionen in Neckarwestheim aktiv unterstützt.

Auch an der Organisation der überaus erfolgreichen Menschenkette nach dem Reaktorunfall von Fukushima im März 2011 zwischen Stuttgart und Neckarwestheim hat KUS tatkräftig mitgewirkt.


Das Atomkraftwerk Neckarwestheim ist eine geologische Zeitbombe

Das AKW steht auf unsicherem Grund: Sicherheitsrelevante Anlagen liegen 6 m unter dem Neckarwasserspiegel. Den Untergrund bildet mürber, löchgeriger Gips, der sich durch die ständig betriebene Grundwasserförderung unaufhaltsam löst und dadurch große Hohlräume hinterlässt.

Die Betriebsgenehmigung hätte wegen geologischer Instabilität nie erteilt werden dürfen!

Lesen Sie den KUS-Flyer: „ZEITBOMBE AKW NECKARWESTHEIM“.

Lesen Sie hier den Brief von KUS an Umweltminister Untersteller wegen der geologischen Probleme.


Ein gefahrloser Rückbau der Atomkraftwerke zur grünen Wiese ist nicht möglich

In jedem Atomkraftwerk befindet sich das radioaktive Material von vielen Atombomben. Jedes Atomkraftwerk hat viele tausend Tonnen verstrahltes Material in Form von Beton, Kunststoffen und Metallen. Und neben jedem Atomkraftwerk gibt es bereits ein Zwischenlager mit hochradioaktiven Brennstäben in den CASTOR-Behältern.

Es steht heute schon fest, dass der Atommüll länger als die ursprünglich geplanten 40 Jahre an den AKW-Standorten bleiben wird. Und eine Reparatur, bzw. ein Umladen der CASTOR-Behälter kann bestenfalls im Reaktorgebäude durchgeführt werden.

Neckarwestheim I ist der erste der 2011 abgeschalteten Reaktoren, bei dem mit dem Abbau von Anlagen 2012 begonnen wurde, obwohl noch keine Genehmigung für den gesamten Rückbau vorlag. Trotzdem wurde schon die Kühlanlage abgebaut. Insgesamt wird der Rückbau ungefähr 25-30 Jahre dauern.

Mit dem regulären Rückbau der abgeschalteten Reaktoren kann vermutlich frühestens ab 2017 begonnen werden. Die hochradioaktiven Brennelemente werden nach früheren EnBW-Angaben zunächst in Castoren zwischengelagert. Für den Zeitraum des Rückbaus plant der Konzern die Einrichtung von weiteren Zwischenlagern für schwach- und mittelradioaktiven Abfall an den Standorten.

Lesen Sie Näheres in unserem FLyer über das AKW Neckarwestheim.